Dass man auch in Franken extremistische Raucher antreffen kann, ist Pro Rauchfrei seit langem bekannt. Schließlich versuchte ein militanter Trupp der Raucherlobby Forces Germany bereits im September ein Vorbereitungstreffen zum Volksbegehren in Nürnberg von Pro Rauchfrei zu stören. Obwohl das misslang, geben die Gegner des Volksbegehrens nicht auf sondern gehen z.T. massiv undemokratisch und intolerant gegen das Volksbegehren in Bayern vor. Von den Exzessen mit Raucher in der Münchner U-Bahn wollen wir hier gar nicht sprechen, passen aber durchaus ins Bild.
Wurden schon kurz vor dem Start des Begehrens in Oberfranken zahlreiche Plakatständer mit dem Aufruf zum Volksbegehren gestohlen oder zerstört, so hat es gestern sogar einen Buttersäureanschlag auf das Rathaus in Nürnberg gegeben, was dazu führte, dass die Hauptzugänge zu den im Gebäude befindlichen Unterschriftenstellen für einen halben Tag gesperrt werden mussten.
Anzeichen, dass die auch durch die FDP mit ihren falschen Freiheitsparolen immer wieder aufs Neue aufgehetzte militante Raucherszene nun auch mit Gewalt gegen das Volksbegehren vorgehen wird, gab es leider schon länger. Bereits nach dem ersten Nichtrauchergesetz hat sich der zweifelhafte Verein zur Erhaltung bayer. Wirtshauskultur (VEBWK) hervorgetan und verängstigte Wirte aufgehetzt, mit Fackeln durch die Städte zu ziehen und Widerstand gegen ein demokratisch beschlossenes Gesetz zu demonstrieren.
Nun wurden im ganzen Land unsere Rathauslotsen nicht nur verbal auf unterstem Niveau beschimpft sondern z.T. auch tätlich angegriffen.
In Fürth wurden Plakate mit Naziaufklebern überschmiert oder gar zerrissen.
Diese Vorkommnisse beweisen einmal mehr, dass nur mit klaren Regeln ohne Ausnahmen der militanten Szene aus dem Raucherprekariat Einhalt geboten werden kann.
Dennoch lassen wir uns von einer kleinen Raucherunterschicht nicht provozieren und werden das Volksbegehren erfolgreich zu Ende führen. Schließlich werden wir darin auch von vielen wirklich toleranten Rauchern bestärkt, die sich zum Volksbegehren bekennen und vor allem den demokratischen Charakter des Plebiszits herausstellen.
Es ist nun die Zeit der Demokraten, ob sie rauchen oder nicht, sich allein schon deswegen in die Listen zum Volksbegehren einzutragen, um unseren demokratischen Rechtsstaat nicht einem Mob zu überlassen, der uns in finstere Vergangenheit zurückführt: In die Diktatur einer Minderheit über die Mehrheit.
Ein JA zum Volksbegehren ist auch ein JA zu mehr Demokratie!
Mit dem konzertierten Provozieren von "Raucherzwischenfällen" an Bord von Flugzeugen wollte der ehemalige Verband der Cigarettenindustrie (VdC) Raucherverbote bei der Lufthansa verhindern.
Damals hat die Lufthansa die Absicht verfolgt, das Rauchen auf Inlandsflügen auf freiwilliger Basis und ohne gesetzliche Vorgaben zu verbieten. Maßgabe dabei waren Umfragen und die Tatsache, dass die internationale Konkurrenz schon längere Zeit rauchfrei geflogen ist - allerdings häufig auf Grund staatlicher Vorgaben.
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Das Rauchen der Gesundheit schadet, Leiden verursacht und schmerzhaften Tod verursachen kann, ist keine große Neuigkeit mehr.
Das Video zeigt, was sich ein Raucher mehrmals pro Tag antut - die Tatsache, dass es sich im Video um eine Filterzigarette handelt und trotzdem derartige Mengen Rückstände verursacht werden, vermittelt eine Idee dessen, was im ungefilterten Zigarettenrauch, der vor allem an die Umgebung abgegeben wird, enthalten ist und was Passivrauchen eigentlich bedeutet: Stellen Sie sich vor, Sie atmen den Rauch von 10, 15 oder 20 Zigaretten ein.
Erzählt man einfach so, was sich im Jahr 2006 im Bundestag abgespielt hat, dann klingt das wie die Verschwörungstheorie eingefleischter Nichtraucheraktivisten. Ist es aber nicht. Abgespielt hat sich ein gesundheitspolitisches Schurkenstück der besonderen Art: Der Verband der Cigarettenindustrie als Suffleur der CDU/CSU.
Unter „Passivrauchen“ versteht man das Einatmen von Tabakrauch, der sich in der Atemluft befindet. Sie sind also Passivraucher, wenn Sie sich in einem Raum aufhalten, in dem geraucht wird.