| Passivrauchen |
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Samstag, den 28. März 2009 um 23:15 Uhr
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Wie gefährlich ist Passivrauchen?Der Tabakkonzern Philip Morris hat im Rahmen des Projekts „Down under“ bereits 1987 festgestellt: "Where we are In deep shit" [...] In Deutsch: "Wo wir sind In tiefer Scheiße" [...] ETS ist die Abkürzung für „Environmental Tobacco Smoke“ (Passivrauchen) Es gibt bis heute keine einzige glaubwürdige, unabhängige Studie, die das Passivrauchen als unbedenklich einstuft. Nicht einmal von der Tabakindustrie. Stattdessen ist die Wirkung einer Vielzahl der im Tabakrauch enthaltenen Gifte auf den menschlichen Organismus bekannt und die Tatsache, dass im Tabakrauch krebserzeugende Stoffe enthalten sind, ist gesichert. Während die mögliche tödliche Wirkung des Passivrauchens von den Tabakkonzernen mit Verweis auf den fehlenden, unwiderlegbaren Beweis bestritten wird, gibt es ernstzunehmende und glaubwürdige wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema, die neben Aussagen zur Quantität der Todesfälle auch die Krankheitsbilder und die Akutsymptome aufzählen, die im zusammenhang mit dem Passivrauchen stehen. Akutsymptome
Chronische Krankheiten und Todesursachen
Hinsichtlich der gesundheitsschädlichen Wirkung besteht kein ernstzunehmender Zweifel. Unabhängig von gesicherten und ungesicherten Erkenntnissen gebietet die Logik, dass Rauch, der dem Raucher schadet, nicht unschädlich für den Passivraucher sein kann. Wie viele Tote verursacht Passivrauchen?Das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg hat eine wissenschaftliche Arbeit veröffentlicht, in der von mehr als 3.300 Passivrauchtoten pro Jahr in Deutschland im häuslichen Bereich ausgegangen wird. Auf die gesamte Bevölkerung umgerechnet dürfte die Zahl deshalb deutlich höher ausfallen. Andere Rechenmodelle gehen von mindestens 10.000 Opfern pro Jahr alleine in Deutschland aus. Eine endgültige, allumfassende Zahl gibt es allerdings noch nicht. Wie ernst sind die Stimmen derer zu nehmen, die behaupten, das Passivrauch nicht schadet?Gar nicht. Die Hauptprotagonisten arbeiten auf pseudowissenschaftlicher Basis und sind nicht selten von der Tabakindustrie bezahlt oder instrumentalisiert worden. Ein prominentes Beispiel ist Prof. Überla, ehemaliger Präsident des Bundesgesundheitsamtes, der für den Verband der Cigarettenindustrie (VdC) und 2 Millionen Mark ein "gewünschtes" Ergebnis ablieferte. Glaubwürdige Studien von Wissenschaftlern mit einwandfreier Reputation gibt es in diesem Kontext nicht. Was empfehlen wir?Vermeiden Sie den Aufenthalt in Räumen, in denen geraucht wird. Es gibt keine Studie, die die Unbedenklichkeit bescheinigt. Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche Indizien, die darauf hindeuten, dass Passivrauchen zu schwersten Erkrankungen und Langzeitschäden bis zum vorzeitigen Tod führen kann. Wenn Sie keinen Einfluss darauf haben, reduzieren Sie die Zeit des Aufenthalts so gut es geht. Gehen Sie oft und regelmäßig für wenigstens je 5 Minuten an die frische Luft und atmen Sie tief durch. Werden Sie Unterstützer oder Mitglied bei Pro Rauchfrei und helfen Sie uns dabei, dass Sie sich keine Gedanken mehr darüber machen müssen. |
Gegenüber Rauchern tolerant, solange Belästigungen, Beeinträchtigungen oder Schäden ausgeschlossen sind
Mehr Rechte für Mieter und Eigentümer und die konsequente Achtung des Grundrechts auf körperliche Unversehrtheit
Pro Rauchfrei e.V.
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