| Meisenfrei Blues Club: Betreiber machen den "Laden dicht" statt Gesetze zu achten |
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Dienstag, den 14. April 2009 um 11:53 Uhr
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Die Betreiber des "Meisenfrei" in Bremen schließen den Blues Club und setzen Angestellte auf die Straße. Die Betreiber des "Meisenfrei" in Bremen schließen den Blues Club und setzen Angestellte auf die Straße. Gäste des "Meisenfrei" haben sich im Februar wegen Verstößen gegen die geltenden Gesetze zum Schutz vor dem Passivrauchen über das Beschwerdeformular von Pro Rauchfrei beschwert. Der Verband erstatte daraufhin wie in hunderten ähnlich gelagerten Fällen aus dem gesamten Bundesgebiet in einem rechtsstaatlichen Verfahren Anzeige gegen die Betreiber um damit künftig Gesundheitsgefahren, die Gästen entstehen, abzuwenden. Die Stadt Bremen wurde daraufhin, wie man aus den Kommentaren des Betreibers entnehmen kann, tätig. Statt den pragmatischen und einfachen Weg zu wählen, künftig das Rauchen vor dem Lokal zu gestatten und drinnen zu untersagen, hat sich der Betreiber dazu entschlossen, seinen Laden, den Blues Club, dicht zu machen. Das ist sein gutes Recht und seine freie Entscheidung. Allerdings versäumt er es nicht, dem Verein "Pro Rauchfrei e.V. Erlangen" (den gibt es - nebenbei - gar nicht) die Schuld an dieser Handlung zuzuweisen und die Verantwortung für die verlorenen Arbeitsplätze anzulasten. Die Verantwortung dafür trägt jedoch alleine der Betreiber, der nicht den Willen hat, sich an die geltenden Gesetze zum Schutz der Gesundheit zu halten und sich deshalb dazu entschlossen hat, seinen Laden dicht zu machen und die Angestellten vor die Tür zu setzen. Schließlich war jederzeit die Möglichkeit gegeben, das Rauchen vor der Tür zu gestatten und im Innenraum zu untersagen - ganz ohne Kosten oder Umbauten.
Die Leidtragenden der Uneinsichtigkeit des Betreibers sind in erster Linie die Angestellten, die ihren Arbeitsplatz verlieren - jedoch nicht, weil das "Meisenfrei" eine Anzeige von Pro Rauchfrei erhalten hat, sondern weil der Betreiber aus Trotz seinen Laden lieber dicht gemacht hat, als das Rauchen im Innenbereich zu untersagen. Davon abgesehen muss dem Betreiber aus der öffentlichen Diskussion, den Medien und den gesetzgeberischen Aktivitäten bekannt gewesen sein, dass er gegen geltendes Recht verstößt. Deshalb wurden bewusst geltende Gesetze gebrochen und das Risiko, dass sich Gäste beschweren, eingegangen. Es muss doch möglich sein für die Menschen was Gutes zu tun ohne dabei mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten Ja, Max, ändern Sie Ihr Konzept einfach ab: Geraucht wird draußen, gefeiert wird drinnen. Kostet nichts, ist ganz einfach, erprobt und erfolgreich - für Raucher wie Nichtraucher eine pragmatische und vor allen gesetzeskonforme Lösung. Außerdem kommen die Leute wegen der Stimmung, der Musik und den Bands und nicht um zu rauchen. Wäre es anders, wäre das ein Armutszeugnis für die Lokalität und die Bands. Quellen:
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Gegenüber Rauchern tolerant, solange Belästigungen, Beeinträchtigungen oder Schäden ausgeschlossen sind
Mehr Rechte für Mieter und Eigentümer und die konsequente Achtung des Grundrechts auf körperliche Unversehrtheit
Pro Rauchfrei e.V.
Sparkasse Erlangen
Konto 51 004 440
BLZ: 763 500 00