Bildungseinrichtungen, Kindergärten und Jugendzentren PDF Drucken E-Mail

Bildungseinrichtungen, Kindergärten und Jugendzentren sind Orte, an denen künftigen Generationen Werte vermittelt werden. Insbesondere in Kindergärten und Jugendzentren werden zusätzlich erzieherische Aufgaben wahrgenommen. Der unkritische Umgang mit Drogen durch Lehrer, Erzieher und sonstiges Personal übt einen nachhaltig schlechten Einfluss aus. Wir fordern daher, dass Bildungseinrichtungen, Kindergärten und Jugendzentren grundsätzlich rauchfrei sind, innen wie außen.

Das durchschnittliche Einstiegsalter in die Nikotinabhängigkeit beträgt nach offiziellen Angaben etwa 11,8 Jahre. Dabei gibt es demographische Auffälligkeiten. So ist die Wahrscheinlichkeit einer Nikotinabhängigkeit bei Kindern und Jugendlichen aus sozial schwächeren Familien oder einem negativen sozialen Umfeld deutlich höher, als bei denen, die aus geregelten Verhältnissen stammen oder in einer positiven Umgebung aufwachsen.  Genauso auch die Rauchgewohnheiten der Eltern einen schädlichen Einfluss.

Daraus lassen sich zwei Hauptansatzpunkte ableiten: Das soziale Umfeld und ein schlechtes Vorbild in Gestalt rauchender Eltern.  Uns ist dabei klar, dass wir die Eltern nicht mehr ändern können. Wohl aber können wir uns dafür stark machen, dass die Rahmenbedingungen für Kinder und Jugendliche dahingehend verbessert werden, dass sie dort, wo sie sich hauptsächlich aufhalten, nämlich in Kindergärten, Schulen und Jugendzentren, positiven Einflüssen und erstrebenswerten Vorbildern ausgesetzt sind und ein kritischer Umgang mit Drogen gelehrt wird.

Hierfür ist eine glaubwürdige Umgebung notwendig. Es kann nicht sein, dass einerseits die Schüler nicht rauchen sollen, andererseits für Lehrer Raucherzimmer bereit gestellt werden. Unglaubwürdig sind darüber hinaus Lehrer, die im Unterricht die Gefahren des Rauchens vermitteln sollen, aber selbst in den Pausen zur Zigarette greifen, womöglich noch gemeinsam mit Schülern. Ebenso verhält es sich, wenn in einem Kindergarten für Erzieher ein Raucherraum vorgehalten wird. So wird das Rauchen als „normal" dargestellt und etwaige Maßnahmen der Eltern, ihr Kind rauchfrei aufwachsen zu lassen, konterkariert.

Daher müssen Bildungseinrichtungen, Kindergärten und Jugendzentren grundsätzlich rauchfrei sein, sowohl innen als auch im Freien. Nur so kann glaubwürdig Prävention betrieben und der Schutz der Kinder und Jugendlichen garantiert werden.


 

 

Wir sind

  • Voll ehrenamtlich tätig
  • Anerkannt Gemeinnützig
  • Ein eingetragener Verein
  • Akkreditierter Lobbyverband
  • In 16 Bundesländern vor Ort
  • Unabhängig und frei
  • Offen für frische Ideen

Gegenüber Rauchern tolerant, solange Belästigungen, Beeinträchtigungen oder Schäden ausgeschlossen sind

Wir wollen

  • Rauchfreie Gastronomie
  • Rauchfreie Arbeitsplätze
  • Rauchfreie Krankenhäuser
  • Rauchfreie Kindergärten
  • Rauchfreie Jugendzentren
  • Rauchfreie Bildungsstätten
  • Rauchfreie Verkehrsmittel 

Mehr Rechte für Mieter und Eigentümer und die konsequente Achtung des Grundrechts auf körperliche Unversehrtheit

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